Marc Cain Show­room © Andreas Endermann

 

Düs­sel­dorf bleibt trotz Omi­kron-Welle ver­läss­li­che Anlauf­stelle für Ein­käu­fer wäh­rend der DFD

In Düs­sel­dorf konnte in der ver­gan­ge­nen Woche unter stren­gen Corona-Regle­men­tie­run­gen die Kol­lek­ti­ons­sich­tung der Herbst-/Win­ter­mode 2023 im Rah­men der Düs­sel­dorf Fashion Days statt­fin­den. Dank zuver­läs­si­ger Impf­nach­weis­kon­trolle und Schnell­tests vor Ort, konn­ten Einkäufer:innen in über 600 Show­rooms ihre Order plat­zier­ten. Domi­niert wur­den viele Gespräche von mode­ra­ten Preis­er­höhun­gen und stei­gen­den Per­so­nal­kos­ten. Die Stim­men der Bran­che war jedoch ein­heit­lich opti­mis­tisch: „Sobald die 2G-Regel ein­heit­lich ent­fällt, kommt das Geschäft zurück”, lie­ßen Händler:innen ein­heit­lich verlauten.

„Dass die Düs­sel­dorf Fashion Days statt­fin­den konn­ten, ist ein wich­ti­ges Signal für die gesamte Bran­che und unter­streicht die Rele­vanz des Mode­stand­or­tes. Die Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Düs­sel­dorf sowie die Bereit­stel­lung eines Hygie­ne­kon­zep­tes haben allen Akteu­ren Sicher­heit gege­ben. Die Einkäufer:innen waren dank­bar für eine Kol­lek­ti­ons­sich­tung am Stand­ort und den per­sön­li­chen Kon­takt. Wir freuen uns jetzt auf den Som­mer 2022 und hof­fen, dass die geplan­ten DFD-Akti­vi­tä­ten sowie neue For­mate statt­fin­den kön­nen, um an den Erfolg des letz­ten Jah­res anknüp­fen zu kön­nen“, so Ange­lika Firn­rohr, Geschäfts­füh­re­rin des Fashion Net Düsseldorf.

„Das Ver­trauen zu unse­rem Stand­ort ist hier“, sagt Ulrike Käh­ler, Geschäfts­füh­re­rin der Igedo Com­pany und Ver­an­stal­te­rin der FASHN Rooms auf dem Areal Böh­ler. Zu den DFD ver­zeich­nete sie im Januar 2022 einen Mar­ken­zu­wachs von 80 neuen, inter­na­tio­na­len Brands. „Agen­tu­ren und Mar­ken füh­len sich bei uns gut auf­ge­ho­ben und schät­zen die Ver­läss­lich­keit des Order­stand­or­tes Düs­sel­dorf. Auch wenn die Messe in Pan­de­mie­zei­ten einen gro­ßen Mehr­auf­wand und erhöhte Per­so­nal­kos­ten bedeu­tet, sind wir dank­bar FASHN Rooms als Prä­senz­ver­an­stal­tung anbie­ten zu kön­nen. Das Feed­back auf die bevor­ste­hende SHOES Düs­sel­dorf ist eben­falls aus­schließ­lich posi­tiv: Vor Corona haben 500 Mar­ken aus­ge­stellt, jetzt sind es bereits wie­der 400 – somit sind wir nach 1,5 Jah­ren wie­der auf Kurs.“

Über einen deut­li­chen Zuwachs aus­län­di­sche Einkäufer:innen freut sich Julius Brink­mann, Geschäfts­füh­rer der bug­atti Hol­ding Brink­mann GmbH & Co. KG. „Wir haben als Unter- neh­mens­gruppe in den letz­ten zwei Jah­ren auf­grund der Pan­de­mie stark gelit­ten, weil in der gesam­ten Bran­che die Geschäfts­grund­lage weg­ge­fal­len ist. Waren­ver­füg­bar­keit war nicht immer gege­ben, Preis­an­pas­sun­gen oft die Folge. Die bug­atti Hol­ding ist jedoch wie­der auf Wachs­tum aus­ge­rich­tet. Ich hoffe, dass sich diese Pro­gnose in den nächs­ten Wochen auch bestä­tigt, bin aber sehr zuver­sicht­lich. Auf­grund der gegen­wär­ti­gen Situa­tion sind wir seit die­ser Order­runde außer­dem digi­tal prä­sent, sodass die gesamte Order­ab­wick­lung über einen Screen lau­fen kann. Unser Wir­kungs­kreis ist dadurch fle­xi­bler gewor­den. Für den Som­mer wün­sche ich mir jedoch, dass wir all unsere aus­län­di­schen Part­ner wie­der nach Düs­sel­dorf ein­la­den zu können.“

Mir­jam Dietz, Direk­to­rin für Mar­ken­kom­mu­ni­ka­tion und –ent­wick­lung der The Supreme Group fasst zusam­men: „Wir waren mit der Besu­cher­fre­quenz und der Qua­li­tät der Ein­käu- fer:innen sehr zufrie­den. Gerade Einzelhändler:innen sind es gewohnt, die geltenden

Corona-Regeln zu befol­gen und kom­men moti­viert zur Order. Sehr posi­tiv ist außer­dem, dass wir trotz ver­schärf­ter Corona-Regle­men­tie­run­gen keine gro­ßen Schwan­kun­gen als Show­room-Ver­mie­ter fest­stel­len konn­ten. Die Supreme Women&Men ist in Düs­sel­dorf und Mün­chen aus­ge­bucht, die Qua­li­tät der Einkäufer:innen stimmt und die Stim­mung ist posi- tiv. Aktu­ell pla­nen wir auf dem Niveau von 2019.“