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Mehr als 100.000 Euro für den guten Zweck bei Operngala in Düsseldorf

Viel Applaus und Standing Ovation für die Künstlerinnen und Künstler der 16. Festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 7. März 2026 im Opernhaus Düsseldorf. © Anne Orthen

Viel Applaus und Stan­ding Ova­tion für die Künst­le­rin­nen und Künst­ler der 16. Fest­li­chen Opern­gala für die Deut­sche AIDS-Stif­tung am 7. März 2026 im Opern­haus Düs­sel­dorf. © Anne Orthen

 

Rund 1.300 Gäste haben am Sams­tag­abend im Opern­haus Düs­sel­dorf die 16. Fest­li­che Opern­gala zuguns­ten der Deut­schen AIDS-Stif­tung gefei­ert. Mit lang­an­hal­ten­dem Applaus und ste­hen­den Ova­tio­nen wür­digte das Publi­kum die musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen inter­na­tio­na­ler Opern­stars. Am Ende des Abends stand ein beacht­li­ches Ergeb­nis: Durch Ein­tritts­gel­der, Spen­den sowie das Enga­ge­ment von Spon­so­ren und Kura­to­rium wird ein vor­aus­sicht­li­cher Rein­erlös von mehr als 100.000 Euro erwartet.

Bereits zu Beginn der Ver­an­stal­tung dankte die Deut­sche AIDS-Stif­tung den Gäs­ten und Unter­stüt­zern für ihre große Spen­den­be­reit­schaft. Anne von Fallois aus dem Vor­stand der Stif­tung und Mar­win Wendt, Künst­le­ri­scher Lei­ter der Deut­schen Oper am Rhein, erin­ner­ten in ihrer Begrü­ßung zugleich an die Ver­dienste der im Februar ver­stor­be­nen frü­he­ren Bun­des­tags­prä­si­den­tin Rita Süss­muth. Die Ehren­vor­sit­zende der Stif­tung hatte sich über viele Jahre hin­weg für die Aids-Arbeit in Deutsch­land ein­ge­setzt. Zu ihrem Geden­ken begann die Gala mit einer Schweigeminute.

Ein Gruß­wort sprach Düs­sel­dorfs Bür­ger­meis­ter Josef Hin­kel, der den Schirm­herrn der Ver­an­stal­tung, Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler, ver­trat. Anschlie­ßend erleb­ten die Gäste ein hoch­ka­rä­ti­ges musi­ka­li­sches Pro­gramm. Acht inter­na­tio­nal gefragte Opern­stars stan­den gemein­sam mit den Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­kern auf der Bühne, diri­giert von Roberto Kalb.

Die Sopra­nis­tin­nen Mari­gona Qer­kezi und Iza­bela Matula, die Mez­zo­so­pra­nis­tin­nen Maria Kataeva und Mar­cela Rahal, Coun­ter­te­nor Nils Wan­de­rer, Tenor Charles Cas­tro­novo, Bass­ba­ri­ton Nicho­las Brown­lee und Bass Paweł Horo­dy­ski prä­sen­tier­ten ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Neben bekann­ten Opern­arien erklan­gen auch Stü­cke aus Musi­cals sowie spa­ni­scher Zarzuela.

Char­mant und mit viel Witz führte Wolf­ram Kons, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor des RTL-Mor­gen­ma­ga­zins „Guten Mor­gen Deutsch­land“, durch den Abend. Die künst­le­ri­sche Lei­tung der Gala lag bei Boris Ignatov.

Anne von Fallois, geschäfts­füh­rende Vor­stands­vor­sit­zende der Deut­schen AIDS-Stif­tung, betonte die Bedeu­tung der Ver­an­stal­tung für die Arbeit der Orga­ni­sa­tion. „Diese Opern­gala ist für unsere Arbeit sehr wich­tig. HIV gibt es noch, und den Erlös brau­chen wir drin­gend, um über HIV zu infor­mie­ren, für Pro­jekte in Düs­sel­dorf sowie für unser Part­ner­pro­gramm DREAM in Afrika“, sagte sie.

Im Rah­men der Gala wurde zudem ein aktu­el­ler Spot zur Arbeit der Stif­tung gezeigt. Die nächste Fest­li­che Opern­gala zuguns­ten der Deut­schen AIDS-Stif­tung ist bereits geplant: Sie soll am 27. Februar 2027 erneut im Opern­haus Düs­sel­dorf stattfinden

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